Wie lässt sich die Ladeinfrastruktur für elektrische Lkw wirtschaftlich und bedarfsgerecht ausbauen? Eine neue Studie von NRW.Energy4Climate untersucht geeignete Modelle für Gewerbe- und Industriegebiete in Nordrhein-Westfalen und zeigt Potenziale für gemeinschaftlich genutzte Ladeangebote auf.
Der Hochlauf elektrischer Lkw erfordert eine leistungsfähige Ladeinfrastruktur. Insbesondere in Gewerbe- und Industriegebieten bietet die gemeinsame Nutzung von Ladepunkten Chancen, um vorhandene Ressourcen effizient einzusetzen und wirtschaftliche Lösungen zu schaffen.
Die Studie vergleicht verschiedene Ansätze von betriebseigenen Depots über gemeinsam genutzte Ladecluster bis hin zu öffentlichen Ladeparks. Sie betrachtet dabei technische, wirtschaftliche und organisatorische Rahmenbedingungen sowie Kosten, Auslastung und mögliche Geschäftsmodelle.
Darüber hinaus analysiert die Untersuchung geeignete Standorte in NRW. Dabei werden unter anderem Verkehrsströme, Gewerbestrukturen sowie die Energieversorgung und Netzanschlüsse berücksichtigt.
Die Ergebnisse liefern konkrete Handlungsempfehlungen für Unternehmen, Gewerbeparkbetreiber, Netzbetreiber, Politik und weitere Akteure, die den Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Lkw voranbringen möchten.
Die Studie können Sie hier lesen: Ladeinfrastruktur für E-Lkw in Gewerbe- und Industriegebieten – NRW.Energy4Climate
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Dr.-Ing. Esther Stahl
Fachkontakt /
Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT
Martin Hinzmann
OWT Oberhausener Wirtschafts- und Tourismusförderung GmbH