EVO und medl setzen bei Erdwärme auf Kooperation

  • vor 2 Jahren
  • News

Die Energieversorgung Oberhausen (evo) und die medl GmbH, Energieversorger aus Mülheim an der Ruhr, ebnen gemeinsam den Weg für eine klimaneutrale Zukunft. Mit der Unterzeichnung einer Absichtserklärung setzen die Vorstände Christian Basler und Timm Dolezych (evo) sowie Dr. Hendrik Dönnebrink und Dr. Franz-Josef Schulte (medl) ein klares Zeichen für nachhaltige Wärmegewinnung durch tiefe Geothermie. Ziel der Kooperation ist es, die Wärmeversorgung in beiden Städten umweltfreundlich und zukunftssicher zu gestalten.

Geothermie als Schlüsseltechnologie

Tiefen von über 3.000 Metern versprechen Zugang zu bisher ungenutzten Wärmequellen. Doch der Untergrund unterhalb der bekannten kohleführenden Schichten ist noch wenig erforscht. Daher sind umfangreiche Untersuchungen und Investitionen erforderlich.

Schritte zur nachhaltigen Wärmeversorgung

Die Kooperation umfasst mehrere Etappen:

  • Erkundungsbohrungen und Untersuchungen des Untergrunds
  • Erschließung geothermischer Quellen
  • Bau und Betrieb von Anlagen zur Gewinnung und Verteilung von Wärme
  • Rückbau nicht mehr benötigter Anlagen

Ein Beitrag zur Wärmewende

Vor dem Hintergrund gesetzlicher Vorgaben zur Dekarbonisierung bis 2045 steht auch die Wärmeversorgung vor einem Umbruch. In urbanen Gebieten mit hoher Bevölkerungsdichte wird die Suche nach alternativen, ganzjährig verfügbaren Wärmequellen zur Priorität.

Die Partner setzen auf enge Zusammenarbeit, um Risiken zu minimieren und den Ausbau der Infrastruktur zu beschleunigen. Neben der gemeinsamen Nutzung von Grundstücken und der Risikoteilung sind auch Förderanträge geplant, um die ambitionierten Ziele zu erreichen.

Ausblick

Künftig soll die Absichtserklärung in einen verbindlichen Kooperationsvertrag übergehen. Beide Unternehmen freuen sich auf die vertiefte Partnerschaft und die Chance, gemeinsam einen wichtigen Beitrag zur Energiewende zu leisten.

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Fachkontakt /
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